Das treibt mich an

„Mein Herz für den Landkreis Stade“ heißt für mich, dass ich mich mit ganzem Herzen und voller Leidenschaft für die Menschen in unserem Landkreis und die zukünftige Entwicklung unserer Region einsetze. Die Verbindung zum Landkreis Stade als meiner Heimat lebe ich mit innerster Überzeugung: Ich bin ein Kind der Region, geboren im Stader Krankenhaus, aufgewachsen und immer noch wohnhaft in Kehdingen.

Im Mittelpunkt stehen dabei für mich immer die Menschen, die Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises, oder wie ich es auch gerne für uns als Kreisverwaltung formuliere: die Kundinnen und Kunden, die zu Recht einen Anspruch auf moderne Dienstleistungen und guten Service haben.

In Zeiten rasanter Veränderungen, einem Krieg in Europa, einer Zeit, in der so manches, was in den vergangenen Jahrzehnten als gegeben und verlässlich galt, so nicht mehr ist, kommt es aus meiner Sicht mehr denn je auf eine klare Haltung und Überzeugung an. Eine Haltung und Überzeugung, die auf festen Grundwerten aufbaut und Halt und Orientierung bietet.

Für mich heißt das beispielsweise:

Haltung und Grundwerte

Wir benötigen gerade jetzt: mehr Mut und mehr Miteinander. Hier stehe ich für eine klare Haltung, die auf Zusammenhalt statt Spaltung setzt und die auf Grundwerte, auf die unser Land so stolz sein kann, aufbaut – wie Frieden, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie.

Weniger Jammern – mehr Machen

Mein Motto für dieses Jahr lautet: „Morgen wünschst du dir, du hättest heute den ersten Schritt gemacht!“ Damit möchte ich verdeutlichen, dass wir die aktuellen Veränderungen nicht einfach über uns ergehen lassen sollten – sondern, dass wir selbst ein aktiver Teil sind, dass wir Veränderung selbst gestalten und selbst in die Hand nehmen müssen. Dass wir nicht nur darauf warten, bis andere etwas für uns entscheiden oder der Staat alles für uns regelt, sondern dass jede und jeder Einzelne selbst Verantwortung übernehmen muss.

„Der Staat ist um des Menschen willen danicht der Mensch um des Staates willen.“

So wurde es im Entwurf des Grundgesetzes in Artikel 1 1948 beim Verfassungskonvent am Chiemsee verfasst. Dieser Artikel ist so nicht im später in Kraft getretenen Wortlaut des Grundgesetzes übernommen worden. Aber die Haltung, die dahintersteckt, passt zu meiner Überzeugung.