Während an der Küste die Hafenstandorte boomen und der Güterumschlag sich zukünftig weiter drastisch erhöhen wird, ist die Hinterlandanbindung in vielen Bereichen sehr problematisch. Für die Mitglieder des Arbeitskreises Häfen und Schifffahrt der CDU/FDP-Landtagsfraktionen zählt zu den Hinterlandanbindungen jedoch nicht nur die Straße und die Schiene sondern eben auch die Binnenwasserstraßen wie die Ems, die Weser und eben auch der Elbe-Seitenkanal. Aus diesem Grund besuchte Kai Seefried gemeinsam mit dem Arbeitskreis das Schiffshebewerk in Scharnebeck. Auch heute nach über 30 Jahren Betrieb ist das Schiffshebewerk ein Wunder der Ingenieurskunst. Das Bauwerk bildet jedoch auch eine Grenze im Kanal und hat aufgrund der bisherigen Troglänge nur begrenzte Möglichkeiten auch zukünftig einen guten Verkehrsfluss zu gewährleisten. Küstenmotorschiffe der neuen Generation sind deutlich länger und können dementsprechend den Elbe-Seitenkanal nicht nutzen. Die Abgeordneten nutzten vor Ort die Möglichkeit sich mit den Handelnden der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und des Landkreises Lüneburg über die Situation und mögliche Entwicklungsmöglichkeiten auszutauschen.