Landkreis Stade. Zum Ausbau und zur Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) beteiligt sich das Land Niedersachsen in diesem Jahr mit rund 95,4 Millionen Euro an insgesamt 328 Projekten. In dem heute vorgestellten ÖPNV-Förderprogramm ist der Landkreis Stade mit rund 5 Millionen Euro für die Anschaffung neuer Busse und den Umbau von Bushaltestellen vorgesehen. „Gerade für einen Flächenlandkreis wie unseren hat der ÖPNV eine besonders hohe Bedeutung. Mit dieser umfangreichen Förderung werden die Rahmenbedingungen hierfür auch bei uns noch deutlich attraktiver“, ist der CDU-Landtagsabgeordnete Kai Seefried überzeugt. „Das Land investiert hiermit auch im besten Sinne in Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Mit den zur Verfügung gestellten Mitteln werden landesweit Investitionen von über 200 Millionen ausgelöst, für den Landkreis Stade bedeutet die Förderung, die zu 75% bei den Bushaltestellen und zu 40% bei den Bussen erfolgt, ein Investitionsvolumen von fast 12 Millionen Euro“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Helmut Dammann-Tamke.

Im Einzelnen umfasst das ÖPNV-Jahresförderprogramm 2020 für den Landkreis Stade folgende Projekte:

  • Ausbau der Bushaltestelle an der Grundschule Estorf
  • Ausbau der Bushaltestellenanlage am Schulzentrum Himmelpforten
  • Ausbau der Bushaltestelle an der Grundschule Himmelpforten
  • Ausbau der Bushaltestellenanlage der Grund- und Oberschule in Oldendorf
  • Grunderneuerung von acht Haltestellen im Flecken Harsefeld
  • Grunderneuerung von acht Haltestellen im Stadtgebiet Buxtehude
  • Grunderneuerung von drei Haltstellen in der Samtgemeinde Nordkehdingen
  • Beschaffung von 47 Omnibussen bei Stader KVG für den Einsatz im Landkreis Harburg

Hintergrund: 

Das Land Niedersachsen legt jährlich ein landesweites Förderprogramm für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf. Die umfassten Förderbereiche sind vielfältig: So sind im Programm insbesondere Infrastrukturprojekte wie der Um-, Ausbau und die Grunderneuerung von Bushaltestellen, zentralen Omnibusbahnhöfen und Busbetriebshöfen, Stadtbahnprojekte in Hannover und Braunschweig, Park&Ride- und Bike&Ride-Anlagen, aber auch Projekte zur Beschleunigung des ÖPNV und zur aktuelleren Information der Fahrgäste (Echtzeitinformationssysteme) sowie die Förderung von Landesbuslinien enthalten. Die Zuschüsse des Landes stammen aus Mitteln des Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (NGVFG- Landesmittel) und des Regionalisierungsgesetzes (RegG – Bundesmittel). Das ÖPNV-Förderprogramm wird durch die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) umgesetzt.