Bis 2006 wurde Hitzacker mehrfach von starken Fluten der Elbe heimgesucht, bei denen die Stadt inmitten der Elbe hohe Schäden davon trug. Deshalb wurde mit Unterstützung des Landes Niedersachsen eine neue Hochwasserschutzmauer errichtet, die auch baulich eine Bereicherung für Hitzacker geworden ist. Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Umwelt der CDU/FDP-Landtagsfraktionen hatte ich die Gelegenheit mir die Gesamtmaßnahme durch den zuständigen Deichverband darstellen zu lassen. Die neue Schutzmauer kann im Bedarfsfall innerhalb eines halben Tages mit zusätzlichen Wandelementen ausgestattet werden und dann einen kompletten Schutz für die Altstadt von Hitzacker gewährleisten. Nicht nur die Stadt selbst profitiert von dieser Hochwassersicherungsmaßnahme. Auch das gesamte Hinterland, welches ebenfalls durch die Fluten betroffen worden war, hat große Vorteile durch dieses neue Bauwerk. Darüber hinaus sind eine neue Spülschleuse und ein Bauhofgebäude im Rahmen dieser Hochwasserschutzmaßnahme entstanden. Bei der baulichen Gestaltung der Wand wurde besonderer Wert darauf gelegt, dass die Häuser entlang des Elbufers auch weiterhin eine uneingeschränkte Sicht auf die Elbe haben. Somit wird Hitzacker auch weiterhin seinem Ruf als Stadt an der Elbe gerecht. Die Diskussionsprozesse waren damals nicht sehr einfach zu führen. Im Ergebnis lässt sich nun aber eine erfolgreiche Maßnahme für Hitzacker feststellen, denn durch den Bau konnte auch eine neue Fußgängerpromenade entlang des Elbufers fertiggestellt werden. In weiteren Gesprächen ging es dann um das Thema Hochwasserschutz allgemein, aber auch um die Schiffbarkeit der Elbe, so dass man diesen Tag wirklich als „Hitzacker-Tag“ bezeichnen kann.