Warum Borkenkäfer die Sonne lieben und warum die Fichte kein trockenes Frühjahr mag, erfuhr der Arbeitskreis Umwelt und Klimaschutz der Landtagsfraktion CDU und FDP bei seiner Stippvisite im Harz. Zwei Tage lang weilten 18 Politiker in Königskrug und Torfhaus, um im Rahmen ihrer Klausurtagung vor Ort Einblicke zu gewinnen. Darunter auch Kai Seefried. Den Auftakt machte am Mittwoch ein Besuch im Nationalpark-Besucherzentrum Torfhaus. Der Leiter des Hauses, Dr. Hermann Martens, führte die Mitglieder des Arbeitskreises, die im Frühjahr in Papenburg und im vergangenen Jahr in Celle getagt hatten, um das Haus herum und durch die Ausstellung, erklärte viel und beantwortete manche Frage, unterstützt von BUND-Landesgeschäftsführer Carl-Wilhelm Bodenstein-Dresler. Stolz verwies Martens darauf, dass seit Öffnung des Hauses im Januar dieses Jahres bereits über 100.000 Besucher das Zentrum aufgesucht hatten. Auch den Blick zum Brocken genossen die Gäste und machten sich kundig über den Verlauf von Landes- und ehemaliger innerdeutscher Grenze. Weitere Touren durch die Harzer Landschaft standen im Laufe des Tages auf dem Programm. Am Nachmittag wurde der Umwelt-Haushalt vorgestellt, zu Gast war dazu auch Staatssekretär Dr. Stefan Birkner aus dem Umweltministerium. „Umweltpolitik kann man am besten in der Umwelt diskutieren“, sagte der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Martin Bäumer. (Bericht aus der Goslarschen Zeitung)