In der vom Superintendenten des Kirchenkreises Stade, Dr. Thomas Kück, angestoßenen Debatte um das Ende der diesjährigen Weihnachtsferien erklären die CDU-Landtagsabgeordneten Kai Seefried und Helmut Dammann-Tamke, dass es sicher bedauerlich ist, dass die Ferien vor dem Tag der Heiligen Drei Könige enden. Das Land Niedersachsen habe aber nicht die Absicht sich feiertagsfeindlich zu verhalten. Der Niedersächsische Landtag hat bereits im Jahr 2005, mit Zustimmung der Kirchen, eine Änderung des Niedersächsischen Feiertagsgesetzes beschlossen. Danach gibt es an allen kirchlichen Feiertagen kein schulfrei mehr. Seefried weist aber ausdrücklich darauf hin, dass nach dem aktuellen Erlass „Unterricht an kirchlichen Feiertagen und Teilnahme an kirchlichen Veranstaltungen“ evangelische und katholische Schüler an ihren Feiertagen auf Antrag für die Dauer einer kirchlichen Veranstaltung vom Unterricht freigestellt werden können. „Dies gilt selbstverständlich auch für Sternsingeraktionen am 6. Januar“, so Seefried. Das Niedersächsische Kultusministerium hat bei der aktuellen Ferienordnung, die noch bis 2017 gültig ist, den 6. Januar aber soweit möglich in die Weihnachtsferien einbezogen. Dies gilt für die Jahre 2010, 2013, 2016 und 2017. Bei der Ferienplanung ist immer zu beachten, dass die festgelegte Gesamtdauer der Ferien von einheitlich 75 Werktagen pro Schuljahr nicht überschritten werden dürfe. Niedersachsen ist mit der jetzigen Regelung keine Ausnahme. In 10 von 16 Bundesländern werden die Weihnachtsferien vor dem Tag der Heiligen Drei Könige enden. Dammann-Tamke betont abschließend: „Wir begrüßen es sehr, dass Superintendent Kück besonders auf die traditionelle Spendensammlung der Sternsinger hinweist. Dieses ehrenamtliche Engagement vieler junger Menschen ist wichtig und vorbildlich und kann durch den Erlass auch zukünftig gewährleistet werden.“