Die aktuelle Flüchtlingssituation ist für die Bundesrepublik Deutschland, die Länder und auch die Städte und Gemeinden eine große Herausforderung. Dass die Situation bisher so gut gestaltet werden konnte, war nur möglich dank eines sehr starken Ehrenamtes und dem Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger, die sich in der Flüchtlingshilfe und
-unterstützung einsetzen. Während meiner Sommertour konnte ich diese Arbeit in Wiepenkathen ganz unmittelbar kennenlernen. Vor Ort habe ich mich mit einem Netzwerk von Ehrenamtlichen getroffen und über ihre bisherigen Erfahrungen und natürlich auch über die notwendige Unterstützung, die wir in der Zukunft weiter ausbauen müssen, gesprochen. Wir nutzten auch die Gelegenheit, die beiden Unterbringungen in dem früheren Geschäftshaus Friedl und in einem Gebäude direkt an der B73 zu besuchen.

Es war toll vor Ort mitzuerleben, welch große Anerkennung die Ehrenamtlichen bei den Flüchtlingen haben und welche Dankbarkeit hier entgegengebracht wird. Das Ehrenamt darf uns in politischer Verantwortung aber nicht davon entlasten, weiterhin bessere Rahmenbedingungen für die Steuerung der Verteilung der Flüchtlinge und auch deren Unterbringung zu schaffen. Dennoch möchte ich den großen Dank an alle, die sich hier engagieren nochmals deutlich unterstreichen.