Nach längerer Diskussion über die Neuausrichtung der wasserschutzpolizeilichen Aufgaben hat Innenminister Uwe Schünemann heute das Ergebnis vorgestellt. Wie Kai Seefried aus dem Landtag berichtet wird Stade auch zukünftig Standort der Wasserschutzpolizei sein.

Durch die Neuausrichtung wird es zu Spezialisierungen und zentraler Aufgabenwahrnehmung kommen. Die Küste wird gestärkt und die polizeiliche Präsenz in der Fläche erhöht. Zentraler Standort an der Küste wird Wilhelmshaven. Von hier werden alle wichtigen Abläufe der Wasserschutzpolizei koordiniert und gesteuert. Daneben wird es Standorte in Emden, Brake und Stade geben. Die Stationen in Norddeich und Papenburg werden aufgelöst. Alle Dienststellen werden sozialverträglich abgebaut, indem z. B. die Verwendung zukünftig in der Fläche erfolgt und dort die Präsenz erhöht oder indem die Beschäftigten aus den Funktionen „herauswachsen“. Kai Seefried freut sich über die Entscheidung den Standort Stade auch zukünftig zu erhalten. „Es gab schon Sorgen wie zukünftig mit dem Standort umgegangen wird“, so Kai Seefried. „Dabei werden von Stade wichtige Aufgaben auf der Elbe wahrgenommen.“ Der Zuständigkeitsbereich Elbe wird daher auch nicht verändert. Auch das Streckenboot sowie das Streifenboot bleiben erhalten.

Ebenso wie alle anderen Standorte wird aufgrund der Neuorganisation Personal in andere Bereiche abgegeben. In Stade bedeutet dies eine Stellenreduzierung von 7 auf 6 Stellen.

Auch im Bereich der Binnenschifffahrt kommt es zu Veränderungen. Zukünftig werden dort die Standorte Hannover, Meppen, Scharnebeck und Nienburg die wasserschutzpolizeilichen Aufgaben wahrnehmen.