Ein interessantes und informatives Programm stand im Rahmen meiner Sommertour in der Samtgemeinde Fredenbeck an. Nach einem Frühstücksgespräch mit dem derzeit noch amtierenden Samtgemeindebürgermeister Friedhelm Helk sowie seinem bereits gewählten Nachfolger, Ralf Handelsmann, folgte ein Kennenlernen eines in unserer Region kaum wahrgenommenen Zeitungsredakteurs, obwohl er aus unserer Region heraus eine beeindruckende Auflage steuert. Eugen Geptin aus Kutenholz ist Redaktionsleiter des sogenannten Aussiedler Boten. Eine Zeitung für Deutsch-Russische Aussiedler, die mit einer Auflage von rund 132.000 Stück monatlich bundesweit veröffentlicht wird. Es war hochspannend, Herrn Geptin und seine Arbeit näher kennenlernen zu können. Es ist beeindruckend, was er mit einem kleinen Mitarbeiter-Team hier auf die Beine stellt. Im Anschluss erfolgte ein Besuch- und Informationsgespräch der Abwasserentsorgung Fredenbeck GmbH. Eine Gesellschaft, die in Kooperation zwischen der Samtgemeinde Fredenbeck und der EWE betrieben wird.

Vor Ort stellten uns Vertreter der EWE und der Leiter der Fredenbecker Kläranlage, Herr Bullwinkel, das Kooperationsmodell sowie die technische Ausstattung der Anlage dar. Derzeit wird auf dem Fredenbecker Betriebsgelände ein Neubau für ein neues und moderneres Labor sowie eine verbesserte Ausstattung für die Mitarbeiter errichtet. Die Rahmenbedingungen für Kinder und Jugendliche in der Samtgemeinde Fredenbeck sind hervorragend. Hiervon konnte ich mich bereits in der Vergangenheit häufig bei Besuchen in Krippen, Kindergärten und Schulen überzeugen. Auch ein Besuch im Kindergarten in Deinste, der gerade Dank der Unterstützung vieler Eltern nicht nur eine wunderschöne,  sondern auch eine pädagogisch sinnvolle Außenanlage errichtet hat, wieder einmal überzeugen. Das Thema Bildung im weitesten Sinne setzte sich dann auch noch in einem weiteren Gespräch mit Schulsekretärinnen aus der Samtgemeinde Fredenbeck fort, in dem wir über die Arbeitsbedingungen und auch über die gewünschte Wertschätzung sprachen.