Vielen Menschen fehlen ihre kulturellen Einrichtungen und ihre Besuche oder auch ihre Tätigkeit dort. Doch den Künstlern und auch den Vereinen fehlt es durch ausgebliebene Eintrittsgelder auch an Geld. Helmut Dammann-Tamke sagt: „Um den Bestand von Kultureinrichtungen bei uns zu sichern, gewährt das Land Niedersachsen gemeinnützigen Kultureinrichtungen und Kulturvereinen, die in Folge der Covid-19-Pandemie in eine existenzbedrohliche Wirtschaftslage oder in Liquiditätsengpässe geraten sind, eine Finanzspritze.“ Mit dem Programm werden diejenigen gefördert, die durch das Raster der laufenden Programme fallen. Gerade kleine Einrichtungen und Vereine sind teilweise in existenzieller Not. Deswegen freut sich auch Kai Seefried über das Programm: „Jetzt können die Vereine und Einrichtungen, die durch die Corona-Krise unverschuldet in eine Notlage geraten sind, Hilfe erhalten.“

Einrichtungen und Vereine mit Sitz in Niedersachsen, die ein regelmäßiges Kulturangebot vorhalten und in Folge der Covid-19-Pandemie ab März 2020 in eine existenzbedrohliche Lage geraten sind, können beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur einen Zuschuss beantragen, der den Einrichtungen und Vereinen durch die nächsten drei Monate helfen soll.

Anträge bis max. 8.000 Euro müssen beim jeweils zuständigen Träger der regionalen Kulturförderung (Landschaften, Landschaftsverbände, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Region Hannover, Regionalverband Harz) gestellt werden, der die Förderung nach den Zuwendungsvoraussetzungen dieser Richtlinie in eigener Zuständigkeit durchführt. Anträge über 8.000 Euro sind per Post direkt beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur zu stellen. Antragsschluss ist der 15.07.2020, vorbehaltlich der Verfügbarkeit der Mittel.

Weitere Informationen gibt es unter diesem Link: https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/ausschreibungen_programme_forderungen/corona-sonderprogramm-fur-gemeinnutzige-kultureinrichtungen-und-kulturvereine-188405.html