Gemeinsam mit den Mitgliedern des Unterausschusses Häfen und Schifffahrt des Niedersächsischen Landtages nahm Kai Seefried an einer Auslandsreise des Ausschusses in die Niederlande und nach Belgien teil. Nachdem Kai Seefried in der vergangenen Wahlperiode des Landtages Vorsitzender des Unterausschusses war, ist seine Verbundenheit zur maritimen Politik heute auch trotz seiner neuen Aufgabe als Schulpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion sehr hoch. Die Auslandsreise wurde genutzt, um sich in den größten Häfen Europas über aktuelle Entwicklungen zu informieren, politische und wirtschaftliche Kontakte zwischen Niedersachsen und den anderen Ländern herzustellen und zu vertiefen. Natürlich nutzte Kai Seefried auch die Gelegenheit, die Interessen unserer Region für eine weitere Entwicklung des Stader Seehafens zu vertreten.

Die Reise führte den Ausschuss zunächst nach Rotterdam, wo unter anderem der sich derzeit im Bau befindliche Hafen Maasvlakte 2 besucht wurde. Die Dimensionen dieser Entwicklung waren für alle Ausschussmitglieder beeindruckend. Sehr positiv waren die guten Gespräche mit Vertretern des „Port of Rotterdam“. Weiter führte die Reise über einen großen Multipurpose Hafen in Vlissingen und weiter nach Zeebrugge und nach Antwerpen. In allen Hafenstandorten, die durch die Abgeordneten besichtigt wurden, finden umfangreiche Investitionen in die zukünftige Infrastruktur statt. „Mich hat besonders die Mentalität der Handelnden in Politik und Wirtschaft beeindruckt. Sehr zielorientiert werden die Hafenstandorte auf zukünftige Herausforderungen ausgerichtet. Wir haben die größten Baustellen Europas und der Welt gesehen. In Antwerpen entsteht derzeit die größte Schleuse der Welt und noch in diesem Herbst wird ein 16 km langer Eisenbahntunnel für eine verbesserte Hinterland Anbindung eröffnet“ beschreibt Kai Seefried seine Eindrücke. Die Abgeordneten haben aber auch mitgenommen, dass nicht jeder Hafen sofort mit der Inbetriebnahme eine volle Auslastung erfährt. So wurde die große Hafenerweiterung in Rotterdam mit Maasvlakte 2 bereits begonnen, als die erste Ausbaustufe Maasvlakte 1 noch längst nicht ausgeschöpft war. Im Hinblick auf den Jade-Weser-Port zeigen diese Entwicklungen eben auch eindeutig, dass weiter an den vorhandenen Rahmenbedingungen gearbeitet werden muss, um anschließend auch ein entsprechendes Geschäft generieren zu können.