Die frühkindliche Bildung und Betreuung ist ein Schwerpunkt der Politik der Niedersächsischen Landesregierung. Das Angebot der frühkindlichen Bildung und Betreuung im Landkreis Stade sowie im gesamten Land Niedersachsen wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiter ausgebaut und verbessert. „In einem gemeinsamen Kraftakt von Land und Kommunen wurde das Krippenangebot stetig weiter ausgebaut und qualitativ hochwertig ausgestaltet“, freut sich Kai Seefried über das gemeinsame Engagement von Land und Kommunen. Bereits heute kann man feststellen, dass der Ausbau bedarfsgerechtet ist und die Plätze sehr schnell an Eltern und Familien vergeben werden können.

Die hohe Bedeutung der frühkindlichen Bildung unterstreichen die Abgeordneten der CDU-Landtagsfraktion momentan durch landesweite Besuche von Krippen und Kindertagesstätten in ganz Niedersachsen. Vor Ort will man sich ein Bild darüber machen, wie unsere Krippen und Kindertagesstätten ausgestattet sind und wie die Politik die Betreuung der Kleinsten noch weiter verbessern kann und welche Herausforderungen für die Zukunft zu meistern sind.

 

Der CDU-Landtagsabgeordnete Kai Seefried hat sich im „Haus für Kinder“ in Fredenbeck und in der Kindertagesstätte Himmelpforten über das Angebot der frühkindlichen Bildung informiert. Diese Kindertagesstätten stehen exemplarisch dafür, wie intensiv die Kommunen diese Aufgabe gemeistert und angenommen haben. „Bei meinen Besuchen konnte ich mich davon überzeugen, dass wir im Landkreis Stade ein flächendeckendes und qualitativ hochwertig aufgestelltes Angebot für die 0-3-Jährigen aufweisen können. Die Einrichtungen und das sehr engagierte Personal haben mich beeindruckt, hier sind unsere Kinder wirklich in guten Händen“, so Seefried. Bei den Besuchen wurde deutlich, dass die Qualität ganz entscheidend von den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abhängt.

Die frühkindliche Bildung wird auch zukünftig ein wichtiges Thema bleiben. Die Landesregierung hat für den Zeitraum 2008/2009 bis 2013 entsprechend des tatsächlichen Bedarfs voraussichtlich rund 462 Mio. € für den Ausbau und Betrieb der neu zu schaffenden Plätze bereitgestellt. Im Rahmen der grundsätzlichen Verabredungen zum Fiskalpakt in 2012 werden vom Bund für den Krippenausbau weitere Mittel für Investitions- und Betriebskosten zugesagt (580,5 Mio. Euro für Investitionen und jährlich zusätzlich 75 Mio. Euro zur Förderung von bundesweit zusätzlich 30.000 Plätzen), die Details zur Umsetzung liegen noch nicht fest. Niedersachsen erhält etwa 10 % der jeweils vom Bund zur Verfügung gestellten Finanzmittel. 

Festgelegt wurde außerdem auf der Grundlage der Vereinbarung von 2008 zwischen Land und den Kommunen, dass die Finanzhilfe für Plätze in Kindertagesstätten für Kinder unter drei Jahren ab 1. Februar 2013 von derzeit 43 % auf 46 % steigt und ab 1. August 2013, mit Beginn des Rechtsanspruchs, auf einen Betreuungsplatz für unter Dreijährige, dann auf 52 % angehoben wird. Das Land erhöht damit sein finanzielles Engagement jährlich um ca. 13,7 Mio. Euro in 2013 und um mindestens 24 Mio. Euro in 2014 in Abhängigkeit des weiteren Anstiegs an Plätzen für unter Dreijährige.

Damit die Umsetzung weiter ein Erfolg bleibt, sieht Kai Seefried insbesondere in der Verbesserung der Qualität, der Betreuung der Kinder aber auch insbesondere für das Personal die Hauptaufgabe. Er wird sich daher dafür einsetzen, dass durch einen verbesserten Betreuungsschlüssel sowie eine auf die Herausforderungen der Zukunft angepasste Ausbildung die frühkindliche Bildung weiter gestärkt wird. „Mit zwei Fachkräften in einer Krippengruppe kann man den Herausforderungen auf Dauer nicht gerecht werden“, ist Kai Seefried überzeugt. Außerdem wird sich Seefried auch für die erleichterte Gründung von Betriebskitas einsetzen. Seefried wird bei den aktuellen Beratungen zum Regierungsprogramm den hohen Stellenwert der frühkindlichen Bildung besonders beachten und die berechtigen Veränderungen konsequent einfordern.

Das Bild zeigt: Kai Seefried zusammen mit dem Leiter des Kindergarten Himmelpforten Peter Krakow (Hinten rechts), sowie dem Ratsherren Michael Meyer (2. von links)  sowie weiteren Begleitpersonen während des Besuches in Himmelpforten.