Unter dem Titel „Welche Schulformen sind gut für Burgdorf?“ hatte der CDU-Stadtverband Burgdorf zu einer Podiumsdiskussion über die Veränderungen in der Schullandschaft eingeladen. Als schulpolitischer Sprecher der CDU.-Landtagsfraktion habe ich in einem Eingangsreferat die Entwicklung der Schullandschaft in Niedersachsen in den vergangenen Jahren dargestellt und einen Ausblick auf die aktuelle bildungspolitische Debatte in Niedersachsen gegeben. Zu den wohl wichtigsten bildungspolitischen Herausforderungen gehört der demografische Wandel. Die Unterschiedlichkeit der Entwicklung der Schülerzahlen in Niedersachsen macht deutlich, dass es nicht die eine richtige Schulform für Niedersachsen geben kann. Als Antwort hierauf hat die CDU in ihrer Regierungsverantwortung die Oberschule eingeführt, die als „Baukastensystem“ entweder als Zusammenfassung von Haupt- und Realschulangeboten, oder eben auch mit der Ergänzung um gymnasiale Angebote funktioniert.

Mir war es wichtig, deutlich zu machen, dass man eine solche Diskussion um die Schullandschaft wie in Burgdorf nicht als Kampfansage von einer Schulform gegen die andere führen sollte, sondern dass man sehr genau die eigenen Schülerzahlen und auch die Schülerwanderungen auswerten muss und sich bei jeder Entscheidung der Konsequenz für die derzeit vorhandenen Schulen bewusst sein muss. Die Kommunalpolitik als Schulträger wird sich in der nächsten Zeit intensiv Gedanken über eine Weiterentwicklung ihres Schulsystems möglicherweise mit einer IGS oder auch einer Oberschule machen.