„Das Handeln der neuen Koalition in Schleswig-Holstein ist unverantwortlich“, kritisiert der CDU-Landtagsabgeordnete Kai Seefried die Vereinbarung im Koalitionsvertrag die A20 nicht wie geplant nach Niedersachsen weiterzubauen. In enger Kooperation haben die Länder Niedersachsen, Schleswig-Holstein und der Bund in den letzten Jahren die Planungen für die A20 weit voran gebracht. In den nächsten Monaten ist mit dem Planfeststellungsbeschluss für den Elbtunnel bei Drochtersen zu rechnen.

 

„Auch gerade dank der Unterstützung der CDU/FDP-Landesregierung in Niedersachsen und dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann sind wir erheblich weiter voran gekommen“, ist der CDU-Landtagsabgeordnete Helmut Dammann-Tamke überzeugt.

„Nach jahrelangem Stillstand ist durch die Politik von CDU und FDP jetzt endlich der Norden dran, wir können uns dieses wichtige Projekt nicht durch rot-grüne Träumerei kaputt machen lassen. Wer glaubt, die zunehmenden Güterverkehre ohne die A20 abwickeln zu können, beweist seine große Unkenntnis“, erklärt Kai Seefried. Die Seeverkehrsprognose des Bundesverkehrsministeriums sieht bis 2025 einen Mengenzuwachs von 226 Millionen t auf zukünftig 600 Millionen t vor. Die Globalisierung der Verkehre hat zu einem Boom in der maritimen Wirtschaft geführt, von dem insbesondere Niedersachsen profitieren wird. Die Potentiale für die Region durch die A20 seien riesig, heben die beiden Abgeordneten hervor. Der Autobahnanschluss Drochtersen und auch der Bereich um den Stader Seehafen sind nach Fachgutachten sogenannte „Premiumstandorte“. Für CDU und FDP in Niedersachsen habe die A20 daher weiterhin oberste Priorität.

„Schleswig-Holstein macht jetzt deutlich wie wirtschaftsfeindlich Rot-Grün in der Wirklichkeit ist. Für Niedersachsen darf für eine solche Koalition keine Chance bestehen. Ansonsten droht gerade unserer Region der Stillstand“, ist Seefried überzeugt. Die beiden CDU-Landtagsabgeordneten erwarten, dass der Koalitionsvertrag so nicht unterschrieben wird und Schleswig-Holstein sich an bisherige Vereinbarungen hält.