Über die ersten Erfolge mit der Einführung der Oberschule informierte sich auf Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten Kai Seefried der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag Björn Thümler in der Oberschule in Fredenbeck.

Die Oberschule in Fredenbeck mit gymnasialem Angebot gehört mit 105 Schülern im 5. Jahrgang zu den größten Oberschulen in Niedersachsen. Genau aus diesem Grund hatte Kai Seefried den CDU-Chef Thümler nach Fredenbeck eingeladen. „Es wird immer wieder gerne behauptet, die Oberschulen mit gymnasialem Angebot haben nicht ausreichend Schüler, ich verweise dann immer gerne auf Fredenbeck“, so Kai Seefried.

 

Auch die räumliche Situation mit einer in vielen Bereichen guten Ausstattung ist ein angenehmes und anregendes Lernumfeld. „Wir sind stolz auf unseren Bildungsstandort und sind immer bereit viel für ihn zu tun“, hebt Samtgemeindebürgermeister Friedhelm Helk während der Besichtigung hervor. Mit Freude berichtete die neue Schulleiterin Tanja Bovenschulte von ihrem ersten Jahr in Fredenbeck. Sie ist stolz darauf mit welchem Engagement alle an Bildung Beteiligten in Fredenbeck zusammenarbeiten. Bereits früh hatte sich die Geestlandschule in Fredenbeck auf den Weg gemacht ein neues pädagogisches Konzept zu entwickeln. Die Einführung der Oberschule kam hier genau zum richtigen Zeitpunkt. Als eine der ersten Schulen in Niedersachsen wurde der Antrag auf Einführung der Oberschule gestellt.

In den heutigen 5. Klassen werden die Schülerinnen und Schüler gemeinsam unterrichtet und über eine innere Differenzierung nach ihren Leistungsniveaus gefördert. 5. und 6. Klasse bilden eine pädagogische Einheit, in der 6. Klasse kommt Französisch als eine 2. Fremdsprache auf zwei Leistungsniveaus hinzu. In den Jahrgängen 7 und 8 erfolgen bei fortwährender jahrgangsbezogener Organisation weitere Differenzierungsmaßnahmen und in den Klassen 9 und 10 die Profilbildung. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Thümler zeigte sich beeindruckt über das großartige Engagement von Schulleitung und –kollegium. „ Die Oberschule mit all ihren Möglichkeiten stärkt den Wettbewerb für die beste Qualität in Schule“, ist Thümler überzeugt.

Durch die Ausstattung der Oberschule als teilgebundene Ganztagsschule gibt es an zwei Nachmittagen in der Woche verpflichtenden Unterricht bis 15 Uhr. Die Zeugnisse für die Schülerinnen und Schüler werden ergänzt um einen schriftlichen Bericht, um den unterschiedlichen Anforderungsniveaus gerecht zu werden. „Ich bin davon überzeugt, dass auch durch die Einführung der Oberschule die Bildungsregion Stade gestärkt worden ist und wir mit einem breitgefächerten Angebot eine zukunftsfähige Schulstruktur in der Region haben“, so Kai Seefried.