Der Landtagsabgeordnete Kai Seefried und der Schulleiter der JOBELMANN-SCHULE Rainer Albers überreichen Europässe an 18 Auszubildende, die einen Ausbildungsabschnitt im Ausland absolviert haben.

Mit dem Europass werden europaweit einheitlich berufliche Auslandsaufenthalte zertifiziert.

Die JOBELMANN-SCHULE (BBS I) nimmt bereits seit neun Jahren an diesem Programm teil und hat in dieser Zeit mehr als 170 Europässe vergeben. Die Schule entsendet jedes Jahr zirka zwanzig Auszubildende für drei oder vier Wochen nach Island, Finnland und Polen.

„Die Teilnehmer sammeln berufliche Erfahrung, gewinnen an Selbstständigkeit und Selbstvertrauen, verbessern ganz ‚nebenbei‘ ihr Englisch und erweitern ihre sozialen Kompetenzen.“, betont Dieter Janzen, stellvertretender Schulleiter und EU-Koordinator der BBS I.

 

In diesem Schuljahr fuhren 18 angehende Elektroniker, Fachinformatiker, Maurer, Zimmerer und Tischler ins europäische Ausland. Die Resonanz der Auszubildenden war – wie schon bei ihren Vorgängern – durchweg positiv.

„Mir war am Anfang schon ein bisschen mulmig, weil ich nicht genau wusste, was auf mich zukommt“, so ein Teilnehmer, „aber ich kann diese Auslandsprojekte nur jedem empfehlen. Wir haben so viel erlebt, es war eine tolle Erfahrung.“

Rainer Albers unterstrich die Bedeutung von Auslandsaufenthalten: „Wir haben engagierte und kompetente Partner im Ausland gefunden, mit denen wir den Auszubildenden zusätzliche Kompetenzen vermitteln können, die für die Arbeitswelt wichtig sind. Davon profitieren nicht nur die Teilnehmer, sondern auch die Betriebe, die motiviertere Mitarbeiter erhalten und ihre Attraktivität für zukünftige Bewerber steigern.“

Kai Seefried hob in seiner Rede die Bedeutung gut ausgebildeter Fachkräfte hervor: „In Europa lernen bedeutet, seinen Horizont erweitern. Sie als Teilnehmer haben etwas besonderes geleistet, haben Mut und Engagement bewiesen. Menschen wie Sie braucht unsere Region.“

Seefried, selbst Tischlermeister, freute sich über das Engagement der Lehrkräfte und die rege Teilnahme der Ausbildungsbetriebe aus Handwerk und Industrie am EU-Bildungsprogramm: „Das zeigt doch, wie hochwertig und attraktiv die Duale Ausbildung in unserer Region ist. Machen Sie weiter so!“

Gefördert werden diese Auslandsaufenthalte vom EU-Bildungsprogramm Leonardo da Vinci und dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMBF). Die Teilnehmer können in dieser Zeit Betriebspraktika absolvieren, Ausstellungen präsentieren und dabei ihre beruflichen und persönlichen Kompetenzen ausbauen sowie ihre Fremdsprachenkenntnisse erweitern.

Tabelle: Teilnehmende Auszubildende und Betriebe

Vorname

Nachname

Ausbildungsbetrieb

Julian

Bucher

Viebrockhaus AG, Harsefeld

Marc

Görtz

Zimmerei Helmcke, Jork

Hauke

Harms

KVG Stade GmbH & Co. KG, Stade

Tomai

Koch

Bernd Augustin Bauunternehmen, Buxtehude

Vladimir

Kolm

Viebrockhaus AG, Harsefeld

Lars

Litwitz

Johann Ropers Möbeltischlerei GmbH, Kakerbeck

Maximilian

Mahler

Freudenberg GmbH & Co. KG, Drochtersen

Steffen

Meyer

L&K Innenausbau, Harsefeld

Sven

Petersen

Funck Holz- und Kunststoffbau GmbH, Dornbusch

Arne

Purschke

NDB Elektrotechnik GmbH & Co. KG, Stade

Pascal

Pust

K.-H. Bernhardt Bauunternehmen GmbH, Wischhafen

Moritz

Rothmann

IBB Institut für Berufliche Bildung AG, Buxtehude

Florian

Ryll

LISEGA SE Deutschland, Zeven

Maik

Schulz

Zimmerei Hardekopf, Belum-Kehdingbruch

Jan Hendrik

Sembritzki

Elbe Kliniken Stade-Buxtehude GmbH, Stade/Buxtehude

Brian

Trieglaff

Tischlerei Meyer GmbH, Bützfleth

Dennis

von Borstel

Tischlerei Brauer GmbH, Freiburg

Pascale

Wichers

Oberdick & Koch GmbH & Co. KG, Drochtersen

Das Foto zeigt links Herrn Seefried (MdL), rechts Herrn Albers (Schulleiter), zweiter von rechts Herr Janzen (Stellvertretender Schulleiter) sowie 9 der 18 Auszubildenden.

Foto: Andreas Burmeister