Der örtliche Landtagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Kai Seefried und die Stader Bürgermeisterkandidatin Kristina Kilian-Klinge erklären zur Berichterstattung bezüglich des Besuches der grünen Bundestagsabgeordneten Dr. Valerie Wilms (Bündnis90/Die Grünen) und deren Zweifel am Ausbau des Stader Hafens im Stader Tageblatt am 1. August:

Die Aussagen der grünen Bundestagsabgeordneten sind fernab jeder Realität. Wer glaubt, dass Hamburg zukünftig kein zentraler Hafenstandort in Europa sein wird, befindet sich im wirtschafts- und hafenpolitischen Tiefschlaf. Die Elbe wird auch weiterhin einer der Seewege bleiben, der Zukunft hat. „Die Bundestagsabgeordnete Wilms disqualifiziert sich mit solchen Äußerungen. Genau solch eine Politik brauchen wir nicht! Wir müssen unsere Chancen nutzen und im Interesse der gesamten Region für den Hafenstandort Stade kämpfen“, so der Landtagsabgeordnete Seefried. Die Bundestagsabgeordnete, die auf Einladung der grünen Stadtratsfraktion, nach Stade gekommen war, hat mit ihren Äußerungen gezeigt, dass sie die Belange der Region Stade nicht ernst nimmt.

Stade kann von der positiven Entwicklung der maritimen Wirtschaft, mit seiner Lage am seeschifftiefen Wasser auf halber Strecke bis Hamburg nur profitieren. Durch die Verbesserung der Verkehrsanbindung durch die A26 nach Hamburg und die A20 steigen die Entwicklungspotentiale noch weiter an. Daher ist auch das Industriegleis für die weitere Entwicklung notwendig. Stade gehört heute zu den wichtigsten Häfen in Niedersachsen. In Niedersachsen gibt es insgesamt 41.000 hafenabhängige Beschäftigte, davon allein 18% am Seehafen Stade, diese Arbeitsplätze gilt es zu sichern und zu erhalten.

Die CDU Bürgermeisterkandidatin Kilian-Klinge hält die Aussage der grünen Bundestagsabgeordneten für falsch: „Wer glaubt, dass die Elbe als Seeweg bald ausgedient habe, lebt an der Realität, an den ökonomischen und ökologischen Erfordernissen der Gegenwart und der Zukunft vorbei. Warentransport, der per Schiff erfolgt, ist im Vergleich mit der Bahn oder dem LKW günstiger und umweltfreundlicher. Wir benötigen die Schifffahrt deshalb dauerhaft zur Bewältigung des Verkehrswachstums.  Die Zukunft wird zeigen, dass ein Standort mit seeschifftiefem Wasser und einem Hafen auch weiterhin für Industrie und Gewerbe von besonderem Interesse sein wird, insbesondere für die,  die einen hohen Anteil von Ausgangsstoffen importieren und ihre Fertigprodukte in die ganze Welt exportieren. Wie für den Hamburger Hafen wird auch für die Zukunft des Stader Seehafens von großer Bedeutung sein, dass im Hafen eine gute Infrastruktur vorgehalten wird verbunden mit einer hervorragenden Hinterlandanbindung.