Die Planungen für einen weiteren Ausbau des Stader Seehafens gehen weiter voran. Wie der CDU-Landtagsabgeordnete Kai Seefried berichtet, ist die Ankündigung des weiteren Ausbaus auch Bestandteil auf der heutigen Jahrespressekonferenz des Niedersächsischen Wirtschaftsministers Jörg Bode und von NPorts in Oldenburg. Nachdem die Planungen für die sogenannte „Große Hafenerweiterung“ in Stade aufgrund der immissionsrechtlichen Rahmenbedingungen scheiterte, ruhte das laufende Planfeststellungsverfahren über mehrere Monate. Kai Seefried, der im Landtag auch Vorsitzender des Unterausschusses Häfen und Schifffahrt ist, hat sich immer wieder für eine Überarbeitung der Planungen der Hafenerweiterung eingesetzt, so dass unter den gegebenen Voraussetzungen eine Erweiterung in einem zügigen Planfeststellungsverfahren umgesetzt werden kann. Das Hafenkonzept wurde an den Schall-Rahmenplan, der am 13. Dezember 2010 vom Rat der Hansestadt Stade beschlossen wurde, angepasst.

Insgesamt hätte der Stader Seehafen  zusammen mit  der in diesem Jahr neu eröffneten Terminalfläche des Logistikunternehmens BUSS dann 30 Hektar Fläche zur Verfügung. Seefried freut sich, dass das neue Hafenkonzept für Stade alle Bedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung erfüllt.
„Die Chancen für den Stader Seehafen direkt am seeschifftiefen Wasser auf halber Strecke zwischen Cuxhaven und Hamburg sind riesig“, ist Seefried überzeugt. „Die neue Planung die 23 Hektar Hafenfläche in der Elbe neu entstehen lässt und nach ihrer Fertigstellung über insgesamt 1.100m Kaje verfügt, sind hochinteressant für einen zukünftigen Betreiber.“
Auch bei der Finanzierung der Hafenerweiterung sieht der CDU-Landtagsabgeordnete aufgrund der guten Bedingungen in Stade Perspektiven. „Bereits an anderen Hafenstandorten in Niedersachsen haben wir als Land zusammen mit den zukünftigen Betreibern Infrastruktur geschaffen und finanziert. Dieses Modell ist auch eine Möglichkeit für Stade“, so Seefried.
Das neue Hafenkonzept sieht eine Nutzung als Multipurpose Hafen vor, dass heißt hier ist der Umschlag von Stückgütern, Projektladung, Containern, Forstprodukten und Schüttgütern möglich. Nach Auffassung von Kai Seefried passt dieses Konzept als Ergänzung der bisherigen Nutzung perfekt nach Stade. Im Bereich des Umschlages mit Seegütern belegt der Stader Hafen bereits heute  den 3. Platz in Niedersachsen und gehört damit zu den bedeutendsten Hafenstandorten des Landes.
NPorts wird jetzt umgehend mit sämtlichen Vorbereitungen und Voruntersuchungen beginnen, um ein neues Planfeststellungsverfahren einzuleiten, welches dann im Jahr 2014 durchgeführt werden kann.