Landkreis Stade. Wie die CDU-Landtagsabgeordneten Kai Seefried und Helmut Dammann-Tamke mitteilen, können die Schulträger vor Ort ab sofort Mittel aus dem Digitalpakt des Bundes beantragen. Landesweit stehen den Schulen in Niedersachsen für die Verbesserung ihrer IT-Bildungsinfrastruktur rund 522 Millionen Euro zur Verfügung, rund 12 Millionen davon gehen in den Landkreis Stade. Bis zum Ablauf des Jahres 2023 können die Schulträger ab jetzt beim Kultusministerium Anträge bis zur Erreichung ihrer zugewiesenen Fördersumme stellen.

„Mit dem Startschuss zum Digitalpakt machen wir die Schulen in unserer Region fit für das digitale Zeitalter“, freut sich Kai Seefried. „Dank der heute vorgestellten Förderrichtlinie wissen die einzelnen Schulen schon jetzt, wie viel Geld ihnen in den kommenden Jahren zur Verfügung steht. So stehen für die Samtgemeinde Apensen Mittel in Höhe von 305.823 Euro zur Verfügung, für die Samtgemeinde Harsefeld 718.110 Euro, für die Stadt Buxtehude 2.332.770 Euro, für den Landkreis Stade 3.816.122 Euro und für die Hansestadt Stade 1.816.724 Euro. Die Samtgemeinde Nordkehdingen erhält bis zu 238.909 Euro, die Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten 651.360 Euro, die Gemeinde Drochtersen 611.560 Euro, die Samtgemeinde Fredenbeck 373.087 Euro, die Samtgemeinde Horneburg 384.378 Euro, die Samtgemeinde Lühe 299.964 Euro und die Gemeinde Jork kann bis zu 372.196 Euro abrufen. Wichtig sei, sich nun zügig um die Mittel zu bemühen: „Je schneller der Förderantrag gestellt wird, desto schneller kann das Geld vor Ort bei unseren Schülerinnen und Schülern eingesetzt werden.“

Zum Hintergrund

Unter https://digitaleschule.niedersachsen.de/antrag/online-antrag-auf-fordergelder-179228.html können die Schulträger Mittel aus dem Digitalpakt beim Land Niedersachsen beantragen. Die Verteilung der Mittel basiert auf zwei Säulen: Jede Schule ab 60 Schülerinnen und Schülern bekommt einen maximalen Sockelbetrag von 30.000 Euro (kleinere Schulen erhalten 500 Euro pro Schüler). Zusätzlich zu diesem Sockelbetrag steht jedem Schulträger ein sogenannter Kopfbetrag zu. Dieser Betrag errechnet sich anhand der jeweiligen Schülerzahlen. Der Schulträger kann den jeweiligen Kopfbetrag dann unter den Schulen in seinem Verantwortungsbereich eigenverantwortlich aufteilen.