Sehr gerne nehme ich als Festredner an den Freisprechungen unserer Innungen teil, um den frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen zu gratulieren und für die Zukunft alles Gute zu wünschen. Eine besondere Freude ist es für mich als Tischlermeister aber natürlich, bei meiner eigenen Tischlerinnung sprechen zu können und bei dieser Gelegenheit auch selbst meine ehemaligen Berufsschullehrer und Ausbilder sowie viele befreundete Tischler zu treffen. In diesem Jahr konnten im feierlichen Rahmen in der Kulturscheune in Drochtersen 13 Gesellinnen und Gesellen freigesprochen und in den Gesellenstand aufgenommen werden. In meiner Festrede habe ich unterstrichen, dass für alle von Ihnen die Perspektiven derzeit sehr gut sind.

Unsere Region ist wirtschaftlich insgesamt sehr gut aufgestellt und die Auftragslage im Handwerk hervorragend. Wir bräuchten sogar noch viel mehr von ihnen, um den Bedarf im Handwerk abdecken zu können. Glücklicherweise sieht es aber auch hier sehr gut aus. So haben sich für das erste Lehrjahr in der Berufsfachschule in Stade über 84 junge Menschen beworben, von denen dann 48 in zwei Schulklassen aufgenommen werden konnten. Es zeichnet sich also ab, dass die nächsten Ausbildungsjahrgänge wieder deutlich größer werden und das Handwerk, und auch hier gerade der Beruf des Tischlers, durchaus für junge Menschen sehr attraktiv ist. Ich kann hierzu nur ermutigen. Eine handwerkliche Ausbildung bringt auch für die weitere persönliche Entwicklung, beruflich wie privat, viele Vorteile mit sich, und es gibt viele Möglichkeiten, darauf mit Weiterbildungen, Qualifikationen oder auch einem Hochschulstudium aufzubauen. Bild: www.die-medienfrau.de