Die CDU-Landtagsabgeordneten Kai Seefried und Helmut Dammann-Tamke danken den Kommunen im Landkreis Stade für das hohe Engagement beim Ausbau der Kinderbetreuung. Während in Niedersachsen der bisherige Fördertopf RIK (Richtlinie Investitionen Kinderbetreuung U3) für die Schaffung neuer Krippenplätze in einigen Landkreisen noch nicht einmal ausgeschöpft ist, haben die Kommunen im Landkreis Stade das Förderprogramm mehr als ausgenutzt. „In keinem anderen Landkreis in Niedersachsen sind prozentual mehr Anträge gestellt als im Landkreis Stade“, so Helmut Dammann-Tamke. „Wir sind den Kommunen mit ihren Räten sehr dankbar, dass überall im Landkreis massiv in den Ausbau der Kinderbetreuung investiert wird. Dank des hohen Engagements und der Unterstützung durch das Land und den Bund hat sich die Bildungsregion Stade in den letzten Jahren qualitativ fantastisch weiterentwickelt“, lobt Kai Seefried.

Die beiden Abgeordneten weisen darauf hin, dass aufgrund des neuen landeseigenen Investitionsprogramms weitere Förderanträge gestellt werden können. Die zunächst veranschlagten zusätzlichen Landesmittel in Höhe von 40 Millionen Euro für das neue Förderprogramm zum Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder unter drei Jahren (RAT) wurde zwischenzeitlich um 13 Millionen Euro auf nun 53 Millionen Euro aufgestockt.  „Wir haben uns dafür eingesetzt, dass zusätzliche Landeszuschüsse für den Ausbau der Betreuungsplätze unter Dreijähriger bereit gestellt werden“, so die beiden Abgeordneten. Mit dem neuen Förderprogramm kann eine Kommune 7000 Euro pro Platz in einer Tageseinrichtung erhalten, deren Bau bis 31. Dezember dieses Jahres begonnen wird, 2100 Euro stehen für einen Tagespflegeplatz zur Verfügung. Da in einigen Landkreisen in Niedersachsen im Gegensatz zum Landkreis Stade selbst die Fördermittel auf dem alten Förderprogramm nicht ausgenutzt sind fordern die beiden Landtagsabgeordneten eine Überprüfung, ob es hier nicht zu Umschichtungen kommen sollte. „Wir brauchen die Fördermittel dort, wo wir einen Bedarf haben und wo sie auch effizient durch die Kommunen eingesetzt werden“, ist Kai Seefried überzeugt. „Sollten Ende 2013 nicht alle Fördermittel verbraucht sein, müssen diese durch das Land zurückgezahlt werden“, erklärt Helmut Dammann-Tamke und weiter: „Im Landkreis Stade können wir diese Mittel problemlos sinnvoll einsetzen.“ Auch die Forderung des Niedersächsischen Kultusministers Dr. Bernd Althusmann nach einem „Ausbau West“ und einer gezielten Bundesförderung unterstützen Dammann-Tamke und Seefried.