Stade. Es liegt irgendwie in der Natur des Menschen, dass man häufig einen großen Bogen um das Finanzamt macht. „Dabei sind die Erfahrungen vieler Menschen, wenn sie einmal direkt die Beratung des Finanzamtes genutzt haben, immer wieder überaus positiv“, so weiß der CDU-Landtagsabgeordnete Kai Seefried es bei seinem Besuch im Stader Finanzamt gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu berichten. Genauso positiv und  informativ nimmt er dann seinen eigenen Besuch an diesem Vormittag im Stader Finanzamt auch selbst wahr. Kai Seefried nutzte die Gelegenheit, sich einmal ausführlicher im Stader Finanzamt über aktuelle Entwicklungen zu informieren und traf sich zu Gesprächen mit dem Stader Amtsleiter Herrn Romeiser sowie den verschiedenen Abteilungsleitern und der Geschäftsstellenleitung in Stade.

Das Finanzamt ist für die Region Stade auch ein wichtiger Arbeitgeber mit rund 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wovon 21 Auszubildende sogenannte Anwärter sind. Landesweit liegt das Stader Finanzamt damit mit seiner Personalgröße auf Platz 3 in Niedersachsen. „Genau im Bereich des Personals besteht aber auch großer Handlungsbedarf“, so Kai Seefried, denn in den nächsten 15 Jahren gehen rund 50 Prozent der Beschäftigten in den Ruhestand. „In den nächsten Jahren muss in dem Bereich der Ausbildung und der Personalgewinnung weiter investiert werden. Hierfür ist es auch wichtig, die hervorragende Ausbildung in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Es geht auch um die Attraktivität und das Image der Finanzverwaltung“, so Kai Seefried. Zur Attraktivität gehören auch die Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz. Auch hierzu konnte sich Kai Seefried vor Ort ein eigenes Bild machen. Nicht nur der bauliche Zustand des Stader Finanzamtes ist hier problematisch, sondern auch die Raumnot, die dazu führt, dass verschiedene Abteilungen in umliegenden Gebäuden in Stade untergebracht sind. Diese Situation führt immer wieder zu Reibungsverlusten, wie Kai Seefried in Gesprächen erfährt. Eine bauliche Sanierung und Instandsetzung des vorhandenen Gebäudes aus den 70er Jahren wird auch wirtschaftlich keinen Sinn mehr machen, so dass eindeutig ein Neubau nicht nur zur favorisieren sondern auch dringend notwendig ist. „Das Stader Finanzamt wird auch zukünftig personell und strukturell in dieser Größenordnung benötigt. „Die gute wirtschaftliche Entwicklung der Region wird auch im Finanzamt deutlich“, so Amtsleiter Andreas Romeiser. Das Steueraufkommen insgesamt ist im Jahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 86 Millionen Euro auf insgesamt 807 Millionen Euro gestiegen. Hiermit liegt das Stader Finanzamt auf Platz 9 in Niedersachsen. Besonders positiv ist die deutlich gestiegene Zahl der Arbeitnehmerveranlagungen von 40.900 im Jahr 2012 auf 42.000 im Jahr 2013.

Das Bild zeigt Kai Seefried mit dem Stader Amtsleiter Andreas Romeiser.