Nach 114 Jahren fand die historische Kreuzigungsgruppe ihren Weg zurück in die Asseler Kirche. Es ist schon eine besondere Geschichte, um die Kreuzigungsgruppe um Christus, Johannes und Maria. Im Jahr 1898 verkaufte die damalige Kirchengemeinde aus Geldmangel das Esemble an das Landesmuseum. Nach dem 2. Weltkrieg wurde es von dort als Leihgabe in den nach völliger Zerstörung wieder aufgebauten Hildesheimer Dom gegeben. Dort diente die Gruppe als Hauptaltar. Nach der Sanierung des Doms gelangte die Kreuzigungsgruppe zurück ins Landesmuseum. Seitdem kämpfte unser Kirchenvorstand dafür, die Kreuzigungsgruppe zurück in die Asseler Kirche zu bekommen. Ein besonderer Zufall ist, dass der heutige Staatsminister bei der Bundeskanzlerin Eckart von Klaeden in seiner Kindheit in Assel lebte, da sein Vater hier Pastor war. Heute lebt von Klaeden in Hildesheim und ist dort im Vorstand der Stiftung des Hildesheimer Doms und steht somit in doppelter Verbindung zur Kreuzigungsgruppe. Ich habe mich sehr gefreut, dass Eckart zusammen mit seiner Familie zur Einweihung nach Assel gekommen ist.