Drochtersen. Gleich zum Jahresbeginn hatte der CDU-Landtagsabgeordnete Kai Seefried zu seinem „Abend des Ehrenamtes“ in der Gemeinde Drochtersen eingeladen. Bereits zum 4. Mal bietet Kai Seefried diese Veranstaltungsreihe in seinem gesamten Wahlkreis an, um einerseits den ehrenamtlich Tätigen zu danken, aber vor allem um sie auch in ihrer Arbeit zu unterstützen. Mit rund 80 Ehrenamtlichen, die der Einladung gefolgt waren, war die Resonanz auf die Einladung sehr groß. Vertreter von verschiedenen Vereinen und Verbänden, den Feuerwehren und Hilfsorganisationen oder auch Ehrenamtliche im Bereich der Flüchtlingshilfe waren dabei. Kai Seefried wies in seiner Begrüßung auf die hohe Bedeutung des Ehrenamtes hin, machte zugleich aber auch deutlich, dass er den Anwesenden genau hierüber nichts berichten müsse, da sie alle selbst am besten wissen, was sie in ihrer ehrenamtlichen Arbeit leisten.

Vielmehr ging es ihm darum zu wissen, wo vor Ort Unterstützungsbedarfe sind, welche Aufgaben und Herausforderungen vor den Ehrenamtlichen liegen und auch darum, sie untereinander mehr in den Austausch zu bringen und zu vernetzen. Im weiteren Verlauf des Abends stellten die Ehrenamtlichen ihre verschiedenen Projekte und Aufgaben vor und wiesen auch auf entsprechende Unterstützungsbedarfe in den jeweiligen Bereichen hin. An vielen Stellen geht es natürlich immer wieder um Möglichkeiten finanzieller Unterstützung. Kai Seefried hatte hierfür eine entsprechende Übersicht von Stiftungen und Institutionen im Landkreis Stade, aber auch auf Landesebene erstellt, um den Vereinen und Institutionen entsprechende Wege aufzuzeigen. „Wer nicht fragt, kann auch nichts bekommen, bzw. wenn wir nicht wissen, wo Unterstützungsbedarf notwendig ist, kann auch nicht unterstützt werden“, so Kai Seefried. Anhand verschiedener positiver Beispiele, wie z.B. der Schulhofsanierung in Assel, zeigte er auf, dass es verschiedene Projekte gibt, gemeinsam mit mehreren Unterstützern entsprechende Vorhaben auf den Weg zu bringen. Als konkrete Maßnahmen, die notwendig seien, nannten z.B. die DLRG Drochtersen und die Freiwillige Feuerwehr Dornbusch die Möglichkeit eines barrierefreien Zugangs für die Einsatzboote zur Elbe. Gerade jetzt im Winter gebe es hier erhebliche Schwierigkeiten, die Einsatzboote möglichst tiedeunabhängig zu Wasser zu bekommen. Die Fördervereine der „MS Emmi“ in Assel oder auch des „Käpt’n Klünder“ in Dornbusch suchen Unterstützung für die Sanierung und Erhaltung des maritimen Erbes. Pastor Bernhard Pippirs warb dafür, sich auch ehrenamtlich bei der Unterhaltung der Friedhöfe zu engagieren. Und ganz selbstverständlich wurde in vielen Beiträgen deutlich, dass insbesondere die Unterstützung der Flüchtlinge, aber auch der Ehrenamtlichen, die in diesem Bereich tätig sind, eine besondere Bedeutung hat. An den „Abenden des Ehrenamtes“ ist in diesem Jahr auch die Aktion „…fair geht vor!“ von Uwe und Manu Kowald aus Himmelpforten beteiligt, die sich und ihre Arbeit ebenfalls präsentieren. Die Aktion „…fair geht vor!“ sammelt Sach- und Geldspenden und versucht, unkompliziert verschiedenste Projekte zu unterstützen. Kai Seefried sammelte die verschiedenen Wünsche und Anregungen, die im Laufe des Abends entstanden sind, und versprach, wo es möglich ist, zu unterstützen. Am Ende der Veranstaltung stellten viele fest, dass sie an diesem Abend auch noch wieder viel Neues über ihre eigene Gemeinde erfahren haben und dass gerade auch der Austausch untereinander eine große Bereicherung war. Der nächste „Abend des Ehrenamtes“ findet jetzt am 11. Februar um 19 Uhr im Historischen Kornspeicher in Freiburg statt.