Auf Einladung des Stader CDU-Landtagsabgeordneten Kai Seefried besuchte der Arbeitskreis Wirtschaft, Arbeit und Verkehr der CDU-Landtagsfraktion das CFK-Valley in Stade. Der Besuch stand unter dem Schwerpunktthema der CDU-Landtagsfraktion „Zukunft der Arbeit“. „Wo kann dieses Thema besser präsentiert werden als hier im CFK-Valley, dem heute weltweit bedeutendsten Standort für Forschung und Entwicklung des Baustoffes der Zukunft CFK“, stellte Kai Seefried in der Begrüßung seiner Landtagskollegen fest. Unter den Mitgliedern des CDU-Arbeitskreises befanden sich auch der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dirk Toepffer sowie der Sprecher des Arbeitskreises Ernst-August Hoppenbrock. In einem Kurzvortrag stellte Patrick Markert vom CFK-Valley die Entwicklung von der Idee vor rund 10 Jahren bis zum heutigen Sachstand dar. In Stade kann die gesamte Wertstoffkette des Baustoffes dargestellt werden, von der Forschung über Ausbildung und Lehre bis hin zum Recycling. Der Wissensvorsprung, den sich Stade in den letzten Jahren im Vergleich zu anderen Standorten erarbeitet hat, liegt bei 4-5 Jahren. Seit der Gründung des CFK-Valleys sind in Stade rund 1.000 neue Arbeitsplätze in diesem Bereich entstanden. „Die Entwicklungen in Stade sind noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen“, hob Sprecher Hoppenbrock hervor.

Besonders positiv sieht er hier auch die Ansiedlung der Hochschule, die heute rund 250 Studierende hat. „Es muss darum gehen, den Wissensvorsprung den Niedersachsen heute hat weiter auszubauen“, ist der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Toepffer überzeugt. Hierfür gelte es innerhalb Deutschlands die Führung zu behalten und sich auch international weiter zu vernetzen. Interessenten an den Entwicklungen in Stade gibt es mittlerweile auf der ganzen Welt. Bei einem anschließenden Rundgang konnten die Abgeordneten selbst erleben wie die Forschungseinrichtungen Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. und das Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik in Stade zusammenarbeiten. Eine Zusammenarbeit dieser beiden Forschungsinstitute gibt es weltweit kein zweites Mal. Darüber hinaus informierten sich die Abgeordneten zu aktuellen Forschungsprojekten der DOW und von EADS Innovation Works.