Hannover. Die CDU-Landtagsfraktion drängt die Niedersächsische Landesregierung auf eine zügigere Planung zur Umsetzung der A 20 und der Elbquerung bei Drochtersen. „Die A 20 und die Elbquerung bei Drochtersen ist die zentrale Zukunftschance für unsere Region und es ist einfach erschreckend, wie dieses Projekt durch SPD und Grüne vernachlässigt, ja sogar bewusst behindert wird“, so der Drochterser CDU-Landtagsabgeordnete Kai Seefried. „Während der SPD- Wirtschaftsminister immer und überall seine Unterstützung für die A 20 bekundet, nutzt der grüne Koalitionspartner jede Gelegenheit, sich genauso öffentlich gegen dieses wichtige Vorhaben auszusprechen“,  so der CDU-Landtagsabgeordnete Helmut Dammann-Tamke. Dieser Koalitionskrach sorge nach Auffassung der CDU-Landtagsfraktion dafür, dass die Planungen der A 20 bewusst verzögert werden. Während die Vorgängerregierung zusätzliche Haushaltsmittel zur Verfügung stellte, um innerhalb der planenden Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr die Planungen zu beschleunigen, wurden nach dem Regierungswechsel diese zusätzlichen Mittel gestrichen und damit der Landesbehörde die Möglichkeiten für eine zügige Weiterplanung genommen.

„Die verkehrspolitische Sprecherin der Grünen im Niedersächsischen Landtag, immerhin die Sprecherin der regierungstragenden Fraktion, Susanne Menge, ist hierauf auch noch besonders stolz und hat dies mit einem Leserbrief im Stader Tageblatt am 6. Januar diesen Jahres unterstrichen. Mir ist es unbegreiflich wie verantwortungslos die Landesregierung mit diesem Thema umgeht“,  so Kai Seefried. Die CDU-Landtagsfraktion fordert in ihrem Entschließungsantrag, an den bisherigen Planungen für den Neubau der A 20 und insbesondere für die Elbquerung festzuhalten, so schnell wie möglich die Planungen – unter Einsatz von Sonderplanungsmitteln – voranzutreiben und als ersten Schritt die entsprechende Anmeldung im Bundesverkehrswegeplan 2015 gegenüber dem Bund als Baumaßnahme im Bereich der Bundesautobahn mit der höchsten Priorität zu verstehen. „Wir hoffen darauf, mit dem Entschließungsantrag die Niedersächsische Landesregierung endlich zu einem konsequenten Handeln für die A 20 zu bringen. Wir brauchen endlich eine Sicherheit, in welchen Zeiträumen das Projekt realisiert werden kann“, so Seefried und Dammann-Tamke.