Die Karl Meyer AG gehört zu den letzten beruflichen Nutzern der Wischhafener Süderelbe. Einige 100 m hinter dem eigentlichen Wischhafener Hafen befindet sich der Betriebshafen der Gesellschaft. Von dort aus fahren zweimal wöchentlich Schiffe nach Neuwerk und Helgoland, die die Inselentsorgung, aber auch die Lieferung verschiedener Güter für die Nordseeinseln sicherstellen. Im Gespräch mit Herrn Voss der Karl Meyer AG vertieften wir vor allem die Thematik der Verschlickung der Elbenebenarme und der kleineren Häfen in unserer Region. Für den Betrieb des Hafengeländes ist eine ausreichende Wassertiefe zwingend notwendig und muss durch regelmäßige Unterhaltungsarbeiten immer wiederhergestellt werden. Die Verschlickung der Elbnebenarme hat somit auch eindeutig nicht nur Auswirkungen auf den Sportbootbereich und den Tourismus, sondern auch massiv auf wirtschaftliche Interessen und Entwicklungen vor Ort.