Um das Thema der Verschlickung und der notwendigen Unterhaltungsarbeiten in der Wischhafener Süderelbe weiter zu vertiefen trafen wir uns zum Gespräch mit dem Wischhafener Hafenmeister Volker von Bargen und dem Vorsitzenden des Wischhafener Yachtclubs Herrn Wolfgang Heinsohn. Aus langjähriger Erfahrung konnte Herr von Bargen berichten, dass die Verschlickung des Hafens kein ganz neues Thema ist, sondern bereits in den letzten Jahrzehnten immer wieder mit anderen Verfahren versucht wurde, die Unterhaltung des Hafenbeckens zu vereinfachen. Bis heute gelingt es dank hohen ehrenamtlichen Engagements immer wieder das Hafengebiet für entsprechende Nutzungen erhalten zu können. Der Wischhafener Yachtclub, der sich außerhalb des Hafenbeckens befindet, hat die Auswirkungen in den letzten Jahren auch deutlich zu spüren bekommen. Von der Steganlage mussten mittlerweile 150 m entfernt werden, die sich heute voll im Schlick befinden. Dank der Unterhaltungsarbeiten an der Wischhafener Süderelbe kann der Verein für seine 200 Mitglieder trotzdem ausreichend Kapazitäten zur Verfügung stellen. Besonders ist hier noch hervorzuheben, dass die Jugendarbeit im Wischhafener Yachtclub eine herausragende Rolle spielt, so gehört doch jedes 5. Mitglied zur Jugendabteilung des Clubs. Auch die Gästezahlen in Wischhafen können sich mit über 400 im vergangenen Jahr sehen lassen. Kehdingen ist eben nicht nur über die Straße, sondern auch über ansprechende Häfen und maritime Landschaft erreichbar.