Die CDU öffnet Türen –so könnte man häufig die Veranstaltungen der CDU Hansestadt Stade nennen, denn immer wieder organisiert der Verband Besichtigungen und Gespräche, die Hintergrundinformationen ermöglichen und häufig vielen gar nicht bekannt sind. Mit über 40 Teilnehmern konnte ich jetzt auf Einladung der CDU Hansestadt Stade ebenfalls selbst die Gelegenheit nutzen, die Rotschlammdeponie der AOS im Bützflether Moor zu besichtigen. Wer in unserer Region den genauen Standort der Rotschlammdeponie nicht kennt, wird vermutlich lange suchen müssen, denn das gesamte Deponiegelände ist optisch aufgrund einer grünen Eindeichung und einem großen Baumbestand nahezu unsichtbar. Und das, obwohl hier seit 1972 eine erhebliche Kapazität geschaffen worden ist.

Die Gesamte Deponiefläche umfasst 140 Hektar und die umlaufende Eindeichung hat eine Länge von 5 Kilometern und eine Höhe von  10 Metern. Ohne die Möglichkeit, den Rotschlamm als Produktionsreststoff bei der Aluminiumoxidherstellung hier einlagern zu können,  wäre der Betrieb des Stader Werkes heute nicht mehr möglich. In den nächsten Jahren soll die Deponiefläche weiter vergrößert werden, um eine Absicherung des Betriebsstandortes bis mindestens 2028 zu erreichen. Parallel laufen große Forschungsprojekte, um den Rotschlamm möglicherweise auch als wertvollen Rohstoff weiter verwerten zu können. Gerade hier sehe ich eine wichtige Aufgabe für die Zukunft. Durch die Geschäftsleitung der AOS und technische Mitarbeiter wurde uns dieser eindrucksvolle Standort vorgestellt und bis ins Detail Rede und Antwort gestanden, so dass auch deutlich wurde, dass seit 1972 alles getan wird, um im Interesse von Mensch und Umwelt eine sichere Einlagerung zu betreiben.