Gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der Arbeitskreise für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie Häfen und Schifffahrt der CDU-Landtagsfraktion besuchte ich den Landkreis Harburg. Im Zentrum der Diskussionen stand dabei der Zustand der vorhandenen Schienenstränge. Ein in der Diskussion stehender Gleisausbau der privaten Osthannoverschen Eisenbahn (OHE) für die Sicherung der Hafenhinterlandverkehre wird von den Mitgliedern der Arbeitskreise abgelehnt. Vor Ort konnten die Abgeordneten sich ein Bild von der Lage machen. Dabei wurde deutlich, dass es gar nicht möglich ist Güterzüge auf der OHE-Strecke verkehren zu lassen, weil die Strecke an zahlreichen Stellen zu nah an der Wohnbebauung entlang führt. Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Ernst-August Hoppenbrock machte deutlich, dass in Hannover kein Euro für den Ausbau der OHE-Trasse vorgesehen ist. Stattdessen soll der Ausbau der Y-Trasse und des dritten Gleises von Stelle nach Lüneburg vorangebracht werden. Mit Blick auf den Landkreis Stade hob ich hervor, dass dort der Gleis-Ausbau der Eisenbahnverkehrsbetriebe (EVB) vorangetrieben werden soll, damit die Strecke von Stade über Bremervörde nach Bremen für Güterzüge fit gemacht wird. Ziel ist es hierfür Mittel aus dem Konjunkturprogramm zu gewinnen.