Am 17. Juni war Kai Seefried gemeinsam mit den übrigen Mitgliedern des Arbeitskreises Umwelt der CDU/FDP-Landtagsfraktionen zu Gast im Wahlkreis seines Landtagskollegen Frank Oesterhelweg. Die Abgeordneten informierten sich im Landkreis Wolffenbüttel unter anderem über die Situation im Forschungsbergwerk Asse II, in dem radioaktive Abfälle gelagert werden und das derzeit negative Schlagzeilen macht. Im Zusammenhang mit der Überschreitung von Grenzwerten und der mangelhaften Informationspolitik des Betreibers forderten die CDU/FDP-Fachpolitiker eine rasche und vollständige Aufklärung. „Das Forschungsbergwerk Asse II eignet sich nicht für Parteipolitik, die auf dem Rücken der Menschen vor Ort ausgetragen wird“, stellten die umweltpolitischen Sprecher der Regierungsfraktionen Christian Dürr (FDP) und Martin Bäumer (CDU) fest. Bäumer unterstrich die Forderung nach umfassender Aufklärung: „Das Helmholtz-Zentrum hat als Betreiber der Asse II über Jahre wichtige Informationen zurückgehalten. Damit ist jetzt Schluss.“ Dürr kritisierte die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Petra Emmerich-Kopatsch: „Haltlose Diffamierungen gegen Umweltminister Hans-Heinrich Sander helfen den Menschen im Landkreis Wolfenbüttel wenig.

Frau Emmerich-Kopatsch scheint vergessen zu haben, dass zum Zeitpunkt des Überschreitens der Grenzwerte die ehemaligen SPD-Umweltminister Monika Griefahn und Wolfgang Jüttner im Amt waren.“ Und weiter: „Umweltminister Hans-Heinrich Sander ist es gelungen, im vergangenen Jahr den Landkreis Wolfenbüttel, den Betreiber sowie die Bundesministerien für Umwelt und Forschung an einen runden Tisch zu bringen, um nach Lösungen für die Asse II zu suchen. Dies hat auch der SPD-Landrat Jörg Röhmann anerkannt.“ Neben dem Besuch des Bergwerkes Asse II informierten sich die Landespolitiker über die Umweltarbeit im Landkreis Helmstedt. Gemeinsam mit Vertretern des Landschaftspflegeverbandes wurde über einzelne Projekte vor Ort diskutiert.