Auf Einladung des Stader Tageblattes in Zusammenarbeit mit dem Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr e.V. habe ich gemeinsam mit weiteren Persönlichkeiten aus dem Landkreis Stade an einem kontrollierten Alkoholtest teilgenommen. In netter Runde wurden verschiedene Getränke serviert und in regelmäßigen Abständen durch Amtsanwalt Fengler Alkoholproben durchgeführt. Der Stader Amtsanwalt Fengler ist ehrenamtlich für den Verein tätig, um präventiv gegen den Missbrauch von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr und die daraus resultierenden fatalen Folgen zu arbeiten. Neben den immer wieder stattfinden Alkoholkontrollen berichtete Fengler aus seiner Arbeit und aus den wissenschaftlichen wie auch privaten Erfahrungen zu diesem Thema. Bemerkenswert und auch damit auch ein eindeutiges Zeichen war, dass keiner der Teilnehmer dieses Tests selbst in der Lage war, seinen aktuellen Alkoholwert selbst einzuschätzen.

Ab wann ist man wirklich fahruntüchtig? Ein oder zwei Bier? Oder müssen es doch schon fünf oder sechs Bier oder ein paar Schnäpse sein? Nachdem ich selbst zwei Gläser Weißwein getrunken hatte, ergab das Messgerät einen Promillewert von 0,26 Prozent. Nachdem dann zwei weitere Cola/Baccardi dazukamen ging der Wert rasant nach oben auf 0,58 Prozent. Eindeutiges Fazit dieser Aktion: kaum jemand wird in der Lage sein, sich und seine Fahrtüchtigkeit selbst einzuschätzen. Am besten möglichst nach dem ersten Getränk das Auto stehen lassen und sich eine Mitfahrgelegenheit oder ein Taxi organisieren. Jeder Unfall, jeder Verletzte, jeder Tote durch Missbrauch von Drogen und Alkohol ist einer  zu viel. Ich danke dem Stader Tageblatt für diese gelungene Aktion und die entsprechende Berichterstattung und hoffe darauf, dass auch diese Aktion eine entsprechende Wirkung entfaltet. (Bild: Stader Tageblatt/Wolfgang Stephan).