Kai Seefried zu Besuch im Airbus Werk Stade. Es waren gute Nachrichten, die der CDU-Landtagsabgeordnete Kai Seefried bei seinem Besuch im Airbus-Werk Stade erfahren konnte. In Gesprächen mit dem Betriebsratsvorsitzenden Burkhard Borchers und dem Werksleiter Dr. Jens Walla informierte sich der Abgeordnete über aktuelle Entwicklungen. Ein besonderer Schwerpunkt war hier natürlich die neueste Entscheidung des Airbus-Konzerns, zukünftig nach Amerika zu expandieren. Analog der heutigen Endfertigung in Hamburg und Toulouse wird Airbus in Alabama ein neues Werk errichten. Die erste Frage, die in diesem Zusammenhang auftritt, ist ganz automatisch: welche Auswirkungen hat dieser neue Produktionsstandort auf die europäischen Standorte und natürlich auch insbesondere auf die Produktion in Hamburg und Stade.

 

„Ich freue mich, von meinem Besuch mitnehmen zu können, dass wir in Deutschland sogar noch von einer Steigerung unserer Produktion ausgehen können, um dann unsere Bauteile für die neue Endlinie nach Amerika zu liefern“, so Kai Seefried. In Alabama soll zukünftig eine Endproduktion für die A320-Familie entstehen. In Stade wird hierfür unter anderem das Seitenleitwerk produziert. Im Monat können so aktuell 42 Flugzeuge gebaut werden. Das Know how und die Ressourcen in Stade bieten durchaus Potentiale diese Produktion zu steigern, um mehr Bauteile auch für Amerika herzustellen. Das Stader Airbuswerk hat heute rund 2.200 Beschäftigte, hiervon sind ca. 1.700 festangestellte Mitarbeiter bei Airbus. In diesem Jahr ist es geplant, weitere feste Arbeitsplätze in Stade zu schaffen – an den vier norddeutschen Standorten insgesamt rund 1000. Die derzeitigen Aufträge sichern eine Arbeitsauslastung bereits bis 2018. In einem Werksrundgang führte Dr. Jens Walla durch die seit 2009 neu entstandenen Produktionshallen und präsentierte die Produktion von CFK-Bauteilen für die A350. Der Standort Stade konnte sich in den letzten Jahren besonders durch die Entwicklungen mit dem Werkstoff CFK profilieren. „Ich bin immer wieder beeindruckt, wenn man im CFK-Valley die Entwicklungen im Bereich der Forschung beobachtet. Was vor 5 Jahren dort als Vision entwickelt wurde, ist heute bereits Realität in der Produktion“, so Kai Seefried. Auch durch die Unterstützung des Landes Niedersachsen war es möglich, den Standort Stade weltweit führend in diesem Bereich zu entwickeln.