Die CDU-Fraktion des Niedersächsischen Landtages stellt mit einem Entschließungsantrag klare Forderungen an die Landesregierung die Verkehrssituation im Süderelberaum zu verbessern.

Dieser CDU-Antrag wird in das nächste Landtagsplenum vom 20.-22. Januar 2015 eingebracht. Damit wird die rot/grüne Landesregierung zu einer deutlichen Stellungnahme zur A26 gezwungen.

Seit Jahrzehnten wird die Autobahn zwischen Stade und Hamburg geplant und gebaut. Seit Jahrzehnten nimmt aber auch der Verkehr im Alten Land und im Süderelberaum ständig zu. Mit der am 28. November 2014 vollzogenen teilweisen Öffnung des Abschnitts zwischen Horneburg und Jork erreicht die absurde Verkehrssituation im Alten Land einen erneuten Höhepunkt.

 

Heiner Schönecke MdL: „Davon ist vor allen Dingen die Ortschaft Rübke betroffen. Neu Wulmstorf wird nach dem Willen Hamburgs die einzige Autobahnabfahrt vor dem Anschluss an die A7 sein. Es ist nicht akzeptabel, dass die Bürger den gesamten Schwerlastverkehr für Teile des Alten Landes, Airbus und die Sietas-Werft ertragen müssen und keine Entlastung erfahren.“

Helmut Dammann-Tamke, MdL: „Die Anwohner entlang der B 73 und der L 140 im Alten Land erwarten zu Recht, dass wir alles tun, um die von der A 26 zu erwarteten Entlastungen so schnell wie möglich realisieren. Dazu gehört auch, dass Niedersachsen und Hamburg ein gemeinsames Gesamtverkehrskonzept erarbeiten.“

„Die derzeitige Situation auf der einspurig eröffneten A26 zeigt deutlich, dass die komplette Öffnung für den Motorrad- und PKW-Verkehr umgehend erfolgen kann und wir eine Gesamtbetrachtung der Verkehre im Bereich des Alten Landes brauchen,“ so Kai Seefried abschließend, der dankbar über die große Unterstützung der CDU-Landtagsfraktion ist.

Bildunterschrift:
Helmut Dammann-Tamke, MdL, Heiner Schönecke, MdL, Kai Seefried, MdL, Karl-Heinz Bley, MdL und Verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion