Kai Seefried ::: Mitglied des Niedersächsischen Landtag

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Kai Seefried setzt sich für Fahrgäste des Metronom ein

Hammah. Bereits seit mehreren Monaten fehlt am Bahnhof Hammah ein Fahrkartenautomat. Aufgrund von immer wieder auftretenden Vandalismusschäden wurde der Automat abgebaut und bis heute nicht erneuert. Für die Fahrgäste, die Hammah als Einstieg nutzen, führte dies zu erheblichen Einschränkungen, da es dort jetzt überhaupt keine Möglichkeit mehr zum Erwerb einer Fahrkarte gibt. Auch in Himmelpforten kommt es bereits seit längerem zu Einschränkungen für die Fahrgäste, da dort nur noch ein Automat in einer Fahrtrichtung vorhanden ist. Da aber für die Nutzung des Metronoms ausdrücklich vorgeschrieben ist, dass das Fahrticket vor der Fahrt beziehungsweise vor dem Einstieg zu erwerben ist, haben Fahrgäste auf die Nutzung des Metronoms verzichtet und es soll auch zu entsprechenden Strafzahlungen, die durch die Fahrgäste geleistet werden mussten, gekommen sein.

Diese Situation hat der CDU-Landtagsabgeordnete Kai Seefried aufgegriffen und sich an den Geschäftsführer der Metronom Eisenbahngesellschaft gewendet. Seefried fordert in einem Schreiben an die Metronom Eisenbahngesellschaft, die Fahrkartenautomaten zu erneuern oder einen Verkauf der Tickets im Metronom zu ermöglichen.  Mit Unverständnis reagiert Seefried darauf, wenn Fahrgäste mit Strafzahlungen belegt werden. „Wir sind so dankbar für die Entwicklungen im ÖPNV in den vergangenen Jahren. Gerade im Bereich der Bahnverbindung zwischen Cuxhaven und Hamburg könnte viel für die Fahrgäste und vor allem auch Pendler erreicht und positiv verbessert werden“, so Seefried. Es dürfe daher jetzt nicht zu künstlichen Einschränkungen für die Fahrgäste kommen, die durch den Betreiber verursacht werden. Die Metronom Eisenbahngesellschaft hat mittlerweile auf die Initiative Seefrieds reagiert und schriftlich dazu Stellung genommen. Danach bedauert Metronom, dass es zu den Einschränkungen für die Fahrgäste gekommen ist. Vandalismus und Diebstähle der Fahrkartenautomaten haben in einem solchen Maße zugenommen, dass nicht ausreichend Reserve beziehungsweise Ersatz zur Verfügung gestanden habe. Nachteile für die Fahrgäste sollen aber dennoch nicht entstehen. Laut Metronom ist es natürlich das Einfachste, dass Ticket zunächst im Vorwege online zu bestellen, aber auch wenn dies nicht der Fall ist, sollen keine Strafzahlungen entstehen. Laut Metronom gibt es für solche Situationen ein entsprechendes Verfahren. Danach sollen die Fahrgäste ohne Fahrkarte einsteigen und sich an das Personal wenden. Der Zugbegleiter stellt dann eine als Automatenstörung codierte Fahrpreisnacherhebung aus. Zunächst muss der Fahrgast nichts unternehmen und wird nach einer Überprüfung der Metronom Eisenbahngesellschaft angeschrieben. Mit diesem Schreiben wird dann der tatsächliche Fahrpreis nachgefordert und der Fahrgast überweist den Fahrpreis. Sollte es dennoch zu Strafzahlungen gekommen sein, fordert Metronom auf, sich direkt an die Gesellschaft zu wenden, um diese Vorgänge aufzuklären. Seefried bietet hierfür auch eine entsprechende Vermittlung zwischen Fahrgästen und Metronom an. Personen die entsprechende Strafzahlungen geleistet haben, können sich gerne direkt an Kai Seefried wenden und den Vorgang am besten per E-Mail  an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schildern. Die Metronom Eisenbahngesellschaft hat aber auch angekündigt, bis Ende Juni den Fahrkartenautomaten in Hammah wieder zu ersetzen.

© Kai Seefried, MdL 2017