Kai Seefried ::: Mitglied des Niedersächsischen Landtag

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Abgeordnete Seefried und Dammann-Tamke setzen beim Thema Polizeipräsenz nach

Landkreis Stade. Die aktuelle Debatte um die Polizeipräsenz im Gebiet der Polizeidirektion Lüneburg ist Gegenstand von parlamentarischen Initiativen im niedersächsischen Landtag. So hat die CDU-Landtagsfraktion eine Anfrage an die Landesregierung gestellt, die die Stellenbesetzung der Polizei in der gesamten Fläche des Landes abfragt.„Wir werden daraus einen unmittelbaren Vergleich ableiten können, der das enorme Ungleichgewicht in der Stellenbesetzung bei der niedersächsischen Polizei objektiv aufzeigt“, so Kai Seefried.Es steht außer Frage, dass die am Beispiel der PI-Harburg aufgezeigte Situation beispielhaft für alle Polizeiinspektionen innerhalb des ehemaligen Regierungsbezirks Lüneburg ist. Die Situation im Landkreis Harburg wurde von den Polizeigewerkschaften kürzlich öffentlich gemacht.Dammann-Tamke ergänzt: „Es geht nicht darum, die tolle Arbeit unserer Polizei in Frage zu stellen. Es ist auch nicht so, dass das krasse Ungleichgewicht in der polizeilichen Personalstärke „über Nacht“ entstanden sei, sondern es geht darum, dass die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten im Bereich der Polizeidirektion Lüneburg in unverhältnismäßig hoher Weise im Vergleich zu ihren übrigen niedersächsischen Kollegen belastet sind. Und es geht auch darum, dass die Bevölkerung zu recht gleiche Maßstäbe bei der Präsenz von Sicherheitskräften einfordert.“Dammann-Tamke und Seefried stimmen darin überein, dass es jetzt an der Zeit ist, im Rahmen von Neubesetzungen, hier gegenzusteuern.

„Wir sehen unsere Aufgabe darin, gemeinsam mit der polizeilichen Interessenvertretung Druck zu machen, denn auch die Statistik – Beispiel: Die Einbruchszahlen im Jahr 2015 mit einem Spitzenplatz für den LK Stade – zeigen deutlich auf, dass es hier im Hamburger Umland mehr zu tun gibt als in Regionen Niedersachsens in denen wir rückläufige Einwohnerzahlen, aber konstante oder gar eine gestiegene Anzahl von Polizeikräften zu verzeichnen haben“, so die beiden Abgeordneten.

© Kai Seefried, MdL 2017