Kai Seefried ::: Mitglied des Niedersächsischen Landtag

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Informationsveranstaltung des Fördervereins Pro A20 e.V. in Oldendorf: Küstenautobahn mit großen Vorteilen auch für kleine Betriebe MdL Kai Seefried: „Letzte große Chance für Kehdingen und den Kreis Stade“

Auch für kleine Handwerksbetriebe hat die Küstenautobahn A20 große Vorteile. Das hat Rudolf Mundt auf einer Informationsveranstaltung des Fördervereins Pro A20 e.V. deutlich gemacht, die in den Räumlichkeiten seiner Bauelemente-Tischlerei in Oldendorf im Landkreis Stade stattgefunden hatte. Der Bauingenieur – zugleich Vorsitzender des Gesellenprüfungsausschusses und Lehrlingswart der Tischler-Innung Stade – legte dar, warum seine Firma mit ihren sechs Beschäftigten ebenfalls auf den baldigen Bau der A20 angewiesen ist. Denn: „Zurzeit verlieren wir aufgrund der zu schlechten Anbindung der Region viel Geld auf der Straße." Vor allem Geschäfte im Raum Hamburg würden auf diese Weise erheblich erschwert, klagte Mundt.

 

Für die Küstenautobahn machte sich auf der Veranstaltung gleichermaßen ein anderer Handwerker stark: Der CDU-Landtagsabgeordnete Kai Seefried, schulpolitischer Sprecher seiner Fraktion und Vorsitzender des Arbeitskreises Kultus, hat vor seinem Einzug in das Parlament als Tischlermeister gearbeitet. Seefried, der auch als 1. stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Drochtersen tätig ist, bezeichnete die A20 als „letzte große Chance für Kehdingen und den Landkreis Stade". Mit ihrer Hilfe würde die Region „in die Mitte Europas rücken", so der Politiker. Sein Appell an die Regierungspolitiker: „Es reicht nicht, nur zu reden und sich in Worten zur A20 zu bekennen. Es muss auch gehandelt werden."

Zuvor hatte schon die CDU-Landtagsabgeordnete Astrid Vockert in ihrer Funktion als Vorsitzende des Parlamentarischen Beirates des Fördervereins die Veranstaltungsgäste begrüßt und die niedersächsische Landesregierung zu mehr Engagement aufgerufen. Sozialdemokraten und Grüne erinnerte sie daran, dass sie es gewesen seien, die 2003 auf Bundesebene die A20 in den Weiteren Bedarf mit Planungsrecht des Bundesverkehrswegeplans gehoben hätten. Unter den Teilnehmern der Veranstaltung hieß Astrid Vockert unter anderem Paul Bödeker aus Bremerhaven willkommen, der Mitglied der Bremischen Bürgerschaft ist.

Die Zusammenkunft in Oldendorf war Teil der Veranstaltungsreihe „10 x 11,3 km", mit der entlang des Planungsraums der A20 über die Notwendigkeit und die Vorteile des Projektes aufgeklärt werden soll. Im Rahmen der dritten Auflage der Veranstaltungsreihe steht das Handwerk im Vordergrund. Fester Bestandteil der Veranstaltungen sind Berichte über den aktuellen Planungsstand von Seiten der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

Das Foto zeigt: Kai Seefried, Maren Quast, Rudolf Mundt, Astrid Vockert, Emanuel Schiffer (v.l.n.r.).

 

© Kai Seefried, MdL 2017