Kai Seefried ::: Mitglied des Niedersächsischen Landtag

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Ihr

 

 

 

 


Hafenausbau bietet große Chancen

Stade. Bereits seit mehreren Jahren wird über einen weiteren Ausbau des Stader Seehafens in Bützfleth diskutiert. Der Arbeitskreis Häfen und Schifffahrt der CDU-Landtagsfraktion war jetzt auf Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten Kai Seefried vor Ort, um sich über die aktuelle Situation des Hafens und den Sachstand der Ausbauplanungen zu informieren. Die Abgeordneten trafen sich vor Ort mit Vertretern des Seehafen Stade e.V. sowie der hafennahen Wirtschaft und Industrie mit den Unternehmen AOS, Dow, HBG und BUSS-Ports. Sie sind derzeit die Hauptnutzer im Stader Hafen und sind verantwortlich dafür, dass er wirtschaftlich sehr gut aufgestellt ist und vermutlich mit zu den lukrativsten Häfen in Niedersachsen gehört. Die Umschlagskapazitäten liegen stabil bei ca. 6,5 Millionen Tonnen. Damit liegt der Stader Hafen auf Platz 3 in Niedersachsen nach Wilhelmshaven und Brake.

„Die gute Entwicklung, auch der letzten Jahre, zeigt, dass die Unternehmen das maximale aus den Standortmöglichkeiten herausholen. Der Hafen ist jetzt aber an seinen Grenzen und wird ohne weitere Ausbauplanung keine Chance haben, die Umschlagskapazitäten zu erhöhen“ stellte Kai Seefried fest. Auch das 2012  eingeweihte BUSS-Terminal ist mittlerweile sehr gut ausgelastet mit der Verladung von Windflügeln, großen Eisengussteilen aus der Stader Industrie, dem Umschlag von Ersatzbrennstoffen, die in Stade von größeren Schiffseinheiten auf Binnenschiffe umgeladen werden. Zukünftig soll auch der Transport von Airbus-Bauteilen über den Seehafen forciert werden. Die Hafenvertreter, aber auch die Landtagsabgeordneten waren sich einig, dass schnellstens die weitere Ausbaustufe des Seehafens geplant werden muss. Genau über dieses Thema wird bereits seit vielen Jahren diskutiert. Zwischen 2008 und 2010 sah es sogar bereits einmal nach einer kurzfristigen Umsetzung aus. Damals plante das Land eine Hafenerweiterung von rund 40 Hektar, die neu in der Elbe aufgebaut werden sollten. All diese Pläne haben sich aber aufgrund von Bebauungsplanproblemen damals zerschlagen. Sehr schnell kam die Forderung, ein neues Planverfahren für eine bedarfsgerechte, kleinere Erweiterung auf den Weg zu bringen. Letzte Planungen gehen hier von knapp über 20 Hektar aus. Wie die Landtagsabgeordneten gemeinsam mit großem Bedauern feststellten, wurden diese Planungen in den letzten Jahren nicht einmal im Ansatz weiterverfolgt, so dass die Hafenentwicklung planerisch derzeit wieder bei Null beginnen würde. „Wir brauchen jetzt endlich ein Planfeststellungsverfahren für den weiteren Bauabschnitt, damit wir keine weitere Zeit verlieren“, fordert Kai Seefried deutlich. Auch der Seehafen Stade e.V. wünscht sich schnellstens die Wideraufnahme der bereits einmal begonnenen Planung. „Ob die nächste Erweiterung dann gleich in vollem Umfang erfolgt oder bedarfsgerecht in einzelnen Phasen ausgeführt wird, sei mal dahingestellt. Vor dem Hintergrund, welch lange Zeiträume heute für ein solches Planfeststellungsverfahren benötigt werden, ist es jetzt aber erforderlich, die Weichen richtig zu stellen, um in der Zukunft besser reagieren zu können“, so der Vorsitzende Marcus Schlichting. Als weiteres Argument für die nächste Ausbaustufe führt Schlichting die dringend notwendige Anbindung an die Schiene an. Ein neues Gleis, das zukünftig bis in den Hafen verlaufen soll, wird nur über die Fläche der Erweiterung erfolgen können, da die notwendigen Schienenverläufe nicht auf der derzeit vorhandenen Fläche zu realisieren sind. Für die CDU-Landtagsabgeordneten ist die große Hafenerweiterung aber nur eines der Zukunftsprojekte in Stade. Auch die vorhandenen Entlade-Einrichtungen im DOW-Hafen sollten perspektivisch um weitere Kapazitäten erweitert werden. Auch hierfür sollte zeitnah ein Planfeststellungsverfahren begonnen werden, damit, sobald die DOW in Kapazitätsengpässe kommt, eine Erweiterung umgesetzt werden kann. „Der Standort Stade mit seiner idealen Lage am seeschifftiefen Fahrwasser bietet enorme Potenziale“, fasste Seefried den Besuch des CDU-Arbeitskreises zusammen. Zu den Potenzialen gehört die strategisch gute Lage mit der Anbindung der hafennahen Industrie. Die Elbe könne hier ein umweltschonend und wirtschaftlich besonders sinnvolles Förderband werden, um z.B. Offshore-Bauteile in Richtung Cuxhaven zu transportieren oder auch in Richtung Hamburg den dortigen Hafen und die entsprechende Industrie  zu beliefern. „Eigentlich müsse man nur noch anfangen“, so die Abgeordneten. Um die Themen auch im Parlament weiter voran zu bringen, plant die CDU-Fraktion eine schriftliche Anfrage an die Landesregierung zu den Sachständen der jeweiligen Hafenprojekte in Stade.

© Kai Seefried, MdL 2017