Kai Seefried ::: Mitglied des Niedersächsischen Landtag

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Mit den besten Grüßen
Ihr

 

 

 

 


Abitur nach 14 Jahren?

Landkreis Stade. 14 Jahre bis zum Abitur? Das kann eigentlich nicht sein! Oder? In Niedersachsen wird es für Schülerinnen und Schüler an Oberschulen, Realschulen, Hauptschulen oder Gesamtschulen, die im nächsten Jahr den 10. Jahrgang ihrer Schule verlassen, möglicherweise genau dazu kommen. Infolge der Umstellung von G8 auf G9, also auf das Abitur nach 13 Jahren, beginnt die dreijährige Oberstufe für Gymnasiasten wieder erst im 11. Jahrgang. Quereinsteiger von anderen Schulformen können 2017 daher nicht in das erste Jahr der Oberstufe wechseln. Dies ist erst ab dem Schuljahr 2018/2019 wieder möglich.

„Es ärgert mich, dass bisher immer noch keine verlässliche Lösung für die betroffenen Schülerinnen und Schüler gefunden wurde. Es kann nicht richtig sein, dass diese jetzt das Abitur erst nach 14 Jahren erhalten“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Kai Seefried, der auch schulpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion ist. Seefried verweist darauf, dass seine Fraktion bereits in der Beratung der Schulgesetzänderung vor fast 2 Jahren auf dieses Problem hingewiesen hat. „Wir brauchen hier zusätzlich eigene Klassen bzw. Lerngruppen für die betroffenen Schülerinnen und Schüler, um auch ihnen das Abitur nach 13 Jahren an einem allgemeinbildenden Gymnasium zu ermöglichen“, so Seefried. Zusätzlich weist Seefried aber auch darauf hin, dass die betroffenen Schülerinnen und Schüler natürlich nach wie vor die Möglichkeit haben ein berufliches Gymnasium zu besuchen. Hier besteht weiterhin die Möglichkeit das Abitur in 13 Jahren zu erreichen. Mittlerweile ist jetzt aber auch das Kultusministerium bereit, landesweit an ausgewählten Standorten eigene Lerngruppen einzurichten. Auch der Ausschuss für Schule und Bildung des Stader Kreistages hat sich bereits mit dieser Thematik befasst und einstimmig beschlossen, solche Lerngruppen am Vincent-Lübeck-Gymnasium einzurichten. Die einzurichtenden Schulzüge sollen mindestens 54 Schüler-/innen haben. Seefried begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich. „Das Vincent-Lübeck-Gymnasium ist gerade auch aufgrund der Lage im Landkreis Stade sehr gut geeignet, ein solches kreisweites Angebot einzurichten“, so Seefried. „Jetzt darf aber auch keine weitere Zeit verloren gehen. Die Schülerinnen und Schüler brauchen jetzt Perspektiven, um den weiteren Bildungsweg zu planen. Die Landesregierung hat hier bereits viel zu viel Zeit vergehen lassen“, kritisiert Seefried das zögerliche Handeln des Landes. Daher hat Seefried sich jetzt auch schriftlich an die Staatssekretärin im Kultusministerium gewandt und bitte dort um Unterstützung und eine schnelle Entscheidung für den Stader Standort. „Wir haben keine Zeit zu verlieren“, so Seefried.

© Kai Seefried, MdL 2017